Solaris Konto & IBAN: Wie EU‑Startups Banking-as-a-Service nutzen

Die Finanzlandschaft in der EU ist im Wandel, und Startups spielen dabei eine immer wichtigere Rolle. Immer mehr Unternehmen wollen Finanzprodukte direkt in ihre eigenen Plattformen integrieren, ohne selbst eine Bank gründen oder eine eigene Banklizenz beantragen zu müssen. Genau hier setzt Banking-as-a-Service beziehungsweise Embedded Finance an.

Ein Unternehmen, das diese Entwicklung in Europa maßgeblich mitprägt, ist Solaris. Mit einer deutschen Vollbanklizenz und einer cloudbasierten Plattform ermöglicht Solaris Unternehmen, Bankdienstleistungen wie Konten, Karten, Zahlungen oder Identitätsprüfungen in ihre eigenen Produkte einzubinden. Solaris positioniert sich selbst als Technologieunternehmen mit Banklizenz und als Plattform für Embedded Finance in Europa.

Für EU-Startups ist das besonders relevant: Sie können ihr Geschäftsmodell erweitern, neue Erlösquellen erschließen und Finanzfunktionen schneller auf den Markt bringen, während Solaris den regulierten Teil der Infrastruktur bereitstellt.

Was ist Solaris Finance?

Solaris ist eine Embedded-Finance-Plattform mit deutscher Vollbanklizenz, über die Unternehmen Bankdienstleistungen per API in ihre eigenen Produkte integrieren können. Dazu gehören unter anderem Geschäftskonten, Karten, Zahlungen, KYC- und KYB-Prozesse sowie weitere Banking-Funktionen. Durch die Banklizenz und Passporting-Rechte kann Solaris diese Lösungen in weiten Teilen der EU und des EWR unterstützen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Banking-as-a-Service ermöglicht Startups die Entwicklung innovativer Finanzprodukte, ohne selbst eine eigene Banklizenz zu halten
  • Solaris bietet eine Plattform für die Integration von Bankdienstleistungen und Embedded-Finance-Produkten
  • EU-Startups können über Solaris schneller neue Märkte erschließen
  • Die Nutzung einer regulierten Banking-as-a-Service-Plattform reduziert regulatorische und technische Eintrittsbarrieren
  • Startups können sich auf Produkt, Marke und Kundenerlebnis konzentrieren, während Solaris die Bankinfrastruktur bereitstellt

Die Banking-as-a-Service-Revolution für EU-Startups

Die Banking-as-a-Service-Revolution eröffnet EU-Startups neue Wege, um eigene Finanzprodukte anzubieten. Statt jahrelang selbst regulatorische Strukturen aufzubauen, können Unternehmen heute über APIs auf bestehende Bankinfrastruktur zugreifen.

Das senkt die Eintrittsbarrieren in den Finanzsektor deutlich. Ein SaaS-Unternehmen kann zum Beispiel Geschäftskonten direkt in seine Software integrieren. Eine Mobilitätsplattform kann Karten oder Wallet-Funktionen anbieten. Ein ERP-Anbieter kann Banking-Features dort einbauen, wo Nutzer ohnehin täglich arbeiten.

Gerade in Europa gewinnt dieses Modell an Bedeutung. Solaris selbst beschreibt 2025 als ein Schlüsseljahr für Embedded Finance und verweist darauf, dass immer mehr Unternehmen Finanzprodukte als festen Teil ihres Angebots sehen.

Was ist Solaris Finance?

Solaris ist ein Technologieunternehmen mit deutscher Vollbanklizenz und positioniert sich als Plattform für Embedded Finance in Europa. Das Unternehmen verbindet reguliertes Banking mit moderner API-Technologie und ermöglicht Partnern, skalierbare Finanzlösungen in ihre Produktwelten zu integrieren. Damit richtet sich Solaris nicht nur an FinTechs, sondern auch an Softwareanbieter, Plattformen, ERP-Unternehmen und andere digitale Geschäftsmodelle.

Solaris wurde mit dem Ziel aufgebaut, Banking-as-a-Service für innovative Unternehmen zugänglich zu machen. Heute liegt der Fokus klar auf der Verbindung von Banklizenz, Compliance, APIs und skalierbarer technischer Infrastruktur.

Als regulierte Bank mit deutscher CRR-Lizenz kann Solaris nach eigenen Angaben Banking-Produkte für Partner in der EU und im EWR unterstützen. Zudem verweist das Unternehmen auf lokale IBAN-Strukturen in Märkten wie Frankreich und Italien sowie auf gruppenweite Lizenzstrukturen für Angebote im EWR und im Vereinigten Königreich.

Vorteile der cloudbasierten Banklizenz

Solaris ermöglicht EU-Startups über seine cloudbasierte Infrastruktur einen deutlich schnelleren Einstieg in regulierte Finanzprodukte. Das ist einer der größten Vorteile des Modells: Unternehmen müssen keine eigene Bankinfrastruktur entwickeln und nicht jedes regulatorische Thema selbst lösen.

Die wichtigsten Vorteile sind:

  • hohe Flexibilität bei gleichzeitig strenger regulatorischer Einbettung
  • schnellere Skalierung in neue Märkte
  • keine eigene Banklizenz nötig
  • geringerer technischer und organisatorischer Aufwand
  • regulatorische Standards auf Bankniveau statt nur E-Geld-Niveau in einzelnen Produktbereichen

In der Praxis heißt das: Ein Startup kann sich auf Produktentwicklung, Nutzererlebnis und Vertrieb konzentrieren, während Solaris die Bankebene, regulatorische Prozesse und bestimmte Compliance-Strukturen liefert.

Welche Finanzprodukte können Startups über Solaris integrieren?

Über Solaris können Startups und digitale Unternehmen unter anderem Konten, IBAN-Management, Kartenprodukte, Zahlungsfunktionen sowie KYC- und KYB-Prozesse integrieren. Die Anbindung erfolgt über APIs, wodurch Finanzdienstleistungen direkt in bestehende Apps, Plattformen oder Softwarelösungen eingebettet werden können. Besonders für ERP-, SaaS- und Plattformmodelle ist das interessant.

Finanzprodukte und Services im Überblick

Solaris bietet eine Reihe von Finanzprodukten und Services, die sich in bestehende Anwendungen und Geschäftsmodelle integrieren lassen. Dadurch können Unternehmen ihren Kunden Finanzfunktionen direkt im eigenen digitalen Umfeld anbieten.

Konten und IBAN-Management

Mit Solaris lassen sich Bankkonten und IBANs in digitale Produkte integrieren. Gerade für Unternehmen mit europäischer Ausrichtung ist das wichtig, weil Kunden ein vertrautes Banking-Erlebnis innerhalb der bereits genutzten Plattform erhalten.

Das ist zum Beispiel interessant für:

  • ERP-Systeme
  • Buchhaltungssoftware
  • B2B-Plattformen
  • Marktplätze
  • FinTech-Startups

Zahlungskarten und Transaktionslösungen

Zu den typischen Embedded-Finance-Bausteinen gehören auch virtuelle und physische Karten, Transaktionslösungen und Zahlungsprozesse. So können Unternehmen ihren Nutzern Ausgabenfunktionen, Bezahlkarten oder integrierte Zahlungsströme anbieten, ohne mit mehreren externen Dienstleistern arbeiten zu müssen.

Solaris verweist in seinen Materialien regelmäßig auf Konten, Zahlungen, Karten, Lending- und KYC-Lösungen als zentrale Produktbausteine des Angebots.

Integration durch moderne API-Technologie

Die technische Stärke von Solaris liegt in seiner API-Infrastruktur. Nach offiziellen Angaben stellt Solaris über 400 API-Endpunkte sowie technische Dokumentation und Entwickler-Tools bereit. In den offiziellen Release Notes werden zudem laufend neue Funktionen und regulatorische Anpassungen dokumentiert, etwa für Instant Payments, Due-Diligence-Prozesse oder Onboarding-Flows.

Für Startups bedeutet das:

  • schnellere technische Anbindung
  • bessere Skalierbarkeit
  • klare Entwicklerdokumentation
  • einfachere Erweiterung um neue Finanzfunktionen

Besonders wichtig ist das für wachstumsstarke Unternehmen. Wer neue Länder oder zusätzliche Produktmodule erschließen will, braucht APIs, die nicht nur technisch sauber, sondern auch regulatorisch belastbar sind.

Wie unterstützt Solaris die internationale Expansion?

Solaris unterstützt die internationale Expansion, indem das Unternehmen regulierte Bankinfrastruktur, europäische Reichweite und API-basierte Finanzprodukte kombiniert. Dadurch können Startups und Plattformen Banking-Funktionen schneller in mehreren Märkten ausrollen, ohne in jedem Land separat eine eigene Banklösung aufbauen zu müssen. Solaris verweist dabei auf seine deutsche Vollbanklizenz, Passporting-Rechte und lokale IBAN-Strukturen in ausgewählten Märkten.

Compliance und Sicherheitsstandards

Im Bereich Embedded Finance ist Compliance kein Nebenthema, sondern ein Kernpunkt. Genau deshalb ist die Banklizenz von Solaris so relevant. Das Unternehmen betont selbst, dass es als lizenzierte deutsche Bank nationale und internationale regulatorische Anforderungen erfüllen muss. Dazu gehören unter anderem Themen wie AML, KYC, DORA, PSD2 und weitere Compliance-Vorgaben.

Startups profitieren davon, weil sie nicht bei null anfangen müssen. Statt eigene Teams und Prozesse für sämtliche regulatorischen Fragen vollständig neu aufzubauen, können sie auf eine bestehende Banken- und Compliance-Struktur aufsetzen.

Wichtige Punkte sind dabei:

  • regulatorische Einbettung über eine lizenzierte deutsche Bank
  • laufende Überwachung von Compliance- und Sicherheitsanforderungen
  • robuste Prozesse für Onboarding und Kundenschutz
  • technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen

Internationale Expansion mit Solaris

Die Solaris-Plattform ist auf Skalierung ausgelegt. Das ist besonders für Startups relevant, die nicht nur in einem Land bleiben wollen, sondern ihr Geschäftsmodell Schritt für Schritt europäisch ausrollen möchten.

Dabei hilft Solaris unter anderem durch:

  • Unterstützung für Markteintritte in EWR-Märkte
  • europäische Banking-Infrastruktur
  • lokale IBAN-Modelle in ausgewählten Märkten
  • standardisierte API- und Compliance-Prozesse

Ein praktisches Beispiel: Ein ERP-Anbieter, der zunächst in Deutschland aktiv ist, kann über Embedded Finance Geschäftskonten und Zahlungen direkt in seine Software integrieren. Sobald das Produkt in Frankreich oder Italien ausgerollt wird, entsteht mit einer passenden Plattform deutlich weniger Reibung, als wenn jede Finanzfunktion separat aufgebaut werden müsste.

Vergleich: Warum Solaris für Startups interessant ist

MerkmalSolarisEigenständiger Aufbau
BanklizenzBereits vorhandenMuss selbst beantragt oder ersetzt werden
ComplianceÜber Bankstruktur eingebettetEigener hoher Aufwand
APIsSofort nutzbarEigene Entwicklung nötig
MarkteintrittSchnellerDeutlich langsamer
Skalierung in der EUBesser vorbereitetKomplex und teuer

Gerade für Startups mit begrenzten Ressourcen ist das ein entscheidender Vorteil: Weniger regulatorische Last, schnellere Time-to-Market und ein klareres Produktfokus.

Erfolgreiche Implementierung in 5 Schritten

Eine erfolgreiche Implementierung braucht trotz moderner Technologie einen strukturierten Prozess. Dein Ursprungstext beschreibt das bereits gut. In journalistischer Form lässt sich dieser Ablauf so ordnen:

Schritt 1: Regulatorisches und technisches Setup

Zunächst werden Produktidee, regulatorische Anforderungen und technische Architektur abgeglichen. Hier zeigt sich früh, welche Funktionen realistisch und in welcher Form umsetzbar sind.

Schritt 2: Onboarding und Projektplanung

Im Kickoff werden Verantwortlichkeiten, Timings, technische Anforderungen und Compliance-Pfade definiert. Das ist entscheidend, damit das Projekt nicht später an Prozessen scheitert.

Schritt 3: API-Integration und Tests

Anschließend erfolgt die technische Anbindung. Dazu gehören API-Implementierung, Testumgebungen, Kundensupport-Prozesse und Risikologik.

Schritt 4: Freigaben und regulatorische Abstimmung

Vor dem Launch müssen alle regulatorischen Anforderungen erfüllt sein. Hier entscheidet sich, ob das Produkt nicht nur technisch, sondern auch regulatorisch tragfähig ist.

Schritt 5: Go-Live

Erst danach geht das Embedded-Finance-Produkt live. Genau an diesem Punkt zahlt sich der Banking-as-a-Service-Ansatz aus: Das Startup bringt ein Finanzprodukt auf den Markt, ohne selbst eine Bank werden zu müssen.

Zukunftssicheres Banking für innovative EU-Startups

Solaris bietet EU-Startups eine starke Grundlage, um Finanzprodukte in bestehende Geschäftsmodelle einzubetten. Die Kombination aus deutscher Vollbanklizenz, moderner API-Technologie, regulatorischer Infrastruktur und europäischer Skalierbarkeit macht die Plattform besonders für digitale Unternehmen interessant.

Gerade im Umfeld von Embedded Finance zeigt sich, wie stark sich der Markt verändert hat: Unternehmen wollen Banking nicht mehr nur separat nutzen, sondern direkt dort anbieten, wo ihre Kunden ohnehin arbeiten. Genau hier liegt die Stärke von Solaris. Statt eine eigene Bank aufzubauen, können Startups auf bestehende Infrastruktur zugreifen und sich auf Wachstum, Nutzererlebnis und Kundenbindung konzentrieren.

Für zukunftsorientierte Unternehmen in Europa bleibt Banking-as-a-Service deshalb kein Nebenthema mehr, sondern ein strategischer Baustein.

FAQ zu Solaris Finance

Was ist Banking-as-a-Service?

Banking-as-a-Service ermöglicht es Unternehmen, Bankdienstleistungen über APIs in eigene Produkte zu integrieren. Dazu gehören zum Beispiel Konten, Karten, Zahlungen oder Identitätsprüfungen.

Was macht Solaris besonders?

Solaris kombiniert eine deutsche Vollbanklizenz mit moderner Technologie und einer Embedded-Finance-Plattform. Dadurch können Partner regulierte Finanzprodukte schneller und sicherer in ihre Angebote integrieren.

Welche Produkte können über Solaris eingebunden werden?

Zu den typischen Produkten gehören Konten, IBAN-Management, Karten, Zahlungsfunktionen, KYC- und KYB-Prozesse sowie weitere Banking-Features über APIs.

Ist Solaris in Europa reguliert?

Ja. Solaris ist eine lizenzierte deutsche Bank und unterliegt den entsprechenden regulatorischen Anforderungen. Darüber hinaus verweist das Unternehmen auf Passporting-Rechte innerhalb der EU und des EWR.

Für welche Unternehmen eignet sich Solaris?

Besonders interessant ist Solaris für Startups, SaaS-Anbieter, ERP-Plattformen, Marktplätze und andere digitale Unternehmen, die Banking- oder Embedded-Finance-Funktionen in ihr Produkt integrieren möchten.

Warum ist Embedded Finance für Startups so relevant?

Weil Startups damit neue Umsatzquellen erschließen, die Kundenbindung erhöhen und Finanzdienstleistungen direkt in ihr bestehendes Produkt einbauen können, ohne selbst eine eigene Banklizenz aufzubauen

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