30. November 2025

Bitcoin auf der Schwelle: Rekord-Liquidität durch Stablecoins signalisiert Rally-Potenzial – Doch der November-Test steht an

Ende November 2025, während der Krypto-Markt in einem der schwächsten Monate seit Jahren keucht, flüstert eine Zahl Hoffnung zu: 160 Milliarden Dollar. Das ist der neue Höchststand der Stablecoin-Volumina – ein Maßstab, der genauer als globale Geldmengenaggregate wie M2 den Puls der Branche misst. Analysten von CryptoQuant und XWIN Research Japan sehen darin den Vorboten eines Comebacks: Wachstum in Stablecoins hat Bullenphasen wie 2021 und die Erholung 2024-2025 immer vorweggenommen. Doch Bitcoin, der gerade um 16 Prozent im November taumelt und bei 91.500 Dollar notiert, ringt mit sinkendem On-Chain-Volumen und negativen Funding-Rates. Ist das der Moment der Wahrheit, in dem Liquidität den Preis antreibt, oder nur ein Trugbild vor dem nächsten Dip? Dieser Bericht knackt die Daten, hört die Experten und skizziert Szenarien – eine Analyse, die zeigt, warum Stablecoins der wahre Kompass im Krypto-Kompass sind.

Stablecoins als Liquiditäts-Barometer: Warum 160 Milliarden Dollar mehr sagen als M2

Der Vergleich mit traditionellen Geldmengen wie M2 – der globalen Geldmenge, die Investoren oft als Bitcoin-Orakel missbrauchen – hat Risse. In den Boom-Jahren 2020-2021 korrelierte M2 stark mit BTCs Aufstieg, doch über fünf Jahre liegt der Wert bei mageren 0,5. In Engpässephasen wie 2022-2023 marschierte Bitcoin eigenständig, unabhängig von Zentralbank-Politik. „M2 formt das Makro-Umfeld, ist aber kein Preis-Vorhersager“, betont XWIN Research Japan in ihrer jüngsten Analyse.

Stattdessen leuchten Stablecoins: Mit 160 Milliarden Dollar Volumen 2025 – ein Rekord – spiegeln sie den echten Krypto-Hunger wider. Drei Gründe machen sie überlegen:

  • Trading- und DeFi-Liquidität: Sie ölen den Markt, ermöglichen schnelle Swaps ohne Fiat-Brücken.
  • Schnelle Reaktion: Auf Nachfrageschübe antworten sie agiler als M2, das bürokratisch träge ist.
  • Institutionelle Flows: ETFs und Big Player pumpen via Stablecoins rein – ein direkter Indikator für Kapitalzuflüsse.

Historisch: Jeder Stablecoin-Sprung vor 2021 leitete Rallys ein; 2024-2025 wiederholte sich das Muster. CryptoQuant-Analysten sehen darin „den realen Signal für Liquiditätswachstum“, das den Bärenmarkt heilt.

Die Zahlen im Detail: On-Chain-Daten enthüllen Stärke und Schwäche

Glassnode liefert die harten Fakten: Das On-Chain-Transfervolumen sank um 20 Prozent auf 87 Milliarden Dollar pro Woche – ein Warnsignal für geringe Aktivität. Täglicher Spot-Turnover? Nur 12,8 Milliarden Dollar, trotz Preiserholung über 92.000 Dollar. Doch Stablecoins konterkarieren: Ihr Wachstum signalisiert, dass Geld wartet, nicht flieht.

Eine Tabelle fasst die Metriken:

IndikatorAktueller Wert (Nov. 2025)Veränderung (letzte Woche)Implikation
Stablecoin-Volumen160 Mrd. USD+ RekordhochBullish: Kapital wartet
On-Chain-Transfers87 Mrd. USD-20%Bearish: Niedrige Aktivität
Spot-Turnover täglich12,8 Mrd. USDSinkendVorsicht: Wenig Engagement
M2-Korrelation (5 J.)0,5StabilNeutral: Makro sekundär

Diese Werte malen ein Bild von Divergenz: Externe Liquidität boomt, interne Stagnation bremst.

Bullishe Signale im Bärenmantel: Leverage, Funding und Holder-Kosten

CryptoQuant hebt drei On-Chain-Indikatoren hervor, die trotz des 16-prozentigen November-Dips (eines der schlechtesten in BTC-Geschichte) auf Erholung deuten:

  • Leverage-Abbau: Open Interest an Futures fiel um 12 Prozent – kein Schwächezeichen, sondern „Heilung“. Schwache Hände steigen aus, Verkaufsdruck sinkt.
  • Negative Funding-Rates: Die meisten Trader sind short; ein leichter Preisanstieg könnte einen Short-Squeeze auslösen, der Rallys zündet.
  • Preis unter Short-Term-Holder-Kosten: BTC handelt unter dem Durchschnittserwerbspreis kurzfristiger Holder – eine „Blutung“, die Institutionelle nutzen, um günstig einzukaufen.

Diese Muster wiederholen sich: Nach Leverage-Resets folgte oft ein Bounce. Samit Kapur, Analyst, warnt jedoch: „Schwache Novembers enden meist seitwärts im Dezember“ – basierend auf historischen Daten. CrediBULL Crypto setzt klare Linien: Ein Monatsclose über 93.000 Dollar? Positiv. Über 102.437 Dollar? „Extrem bullisch“. Unter 93.000? Weiterer Druck, mit 74.000 Dollar als letzter Halt.

Risiken und Szenarien: Rally oder Relaps?

Pro und Contra der aktuellen Lage:

  • Pro:
    • Stablecoin-Momentum: 160 Milliarden als Treiber – wie 2021, wo Volumenanstieg 300% Rallys einleitete.
    • Heilungsindikatoren: Leverage-Clean-Up und Shorts bauen Druck ab.
    • Institutionelle Stärke: ETFs saugen weiter, unabhängig von M2.
  • Contra:
    • Niedrige Aktivität: On-Chain-Drop signalisiert Desinteresse – Rally braucht Volumen.
    • Historische Muster: Dezember-Seitwärts nach rotem November (Kapur).
    • Makro-Druck: Zinsentscheidungen und Geopolitik könnten Shorts belohnen.

Szenarien: Bei Close über 93k: Rally zu 100k bis Jahresende. Darunter: Test von 80k.

Experten im Fokus: Von CryptoQuant bis CrediBULL

XWIN Research: „Stablecoins fangen Momentum ein, M2 nur Makro.“ CryptoQuant: „Leverage-Shedding heilt, nicht schwächt.“ Kapur: „Dezember seitwärts – warte ab.“ CrediBULL: „93k ist der Schlüssel; 102k der Traum.“ Community auf X: #BTCRally trendet, mit Debatten um „Stablecoin-Signal vs. Volumen-Trap“.

Der große Rahmen: Liquidität als Krypto-Kompass

Stablecoins haben sich etabliert: Von Tether’s Dominanz bis USDC’s Regulierung – sie sind der Treibstoff. Im Vergleich zu M2 (global 100 Billionen) sind 160 Milliarden klein, aber agil. Für 2026: Wenn Volumen 200 Milliarden knackt, könnte BTC 150k anpeilen.

Stablecoins als Rally-Zünder – Bitcoin wartet auf den Funken

Die 160 Milliarden Stablecoins sind mehr als Zahlen: Sie sind der Beweis, dass Liquidität brummt, während der Markt heilt. Mit Leverage-Clean-Up und Short-Potenzial könnte Dezember der Wendepunkt sein. Für Trader: Wachen Sie 93k. In einem Sektor, da Makro täuscht, zählen On-Chain-Fakten. Der Rally-Funke lodert – nun zünden.

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